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Der Pfarrer der Evangelischen Paulusgemeinde Gießen: Rolf-P. Noormann

Seit September 2016 ist Rolf-P. Noormann der Ansprechpartner in unserer Gemeinde. Am 4. September wurde er durch Dekan Frank Tilo Becher in sein Amt eingeführt. Im Gemeindebrief hat er sich selbst vorgestellt:

Mein Name ist Rolf-P. Noormann. Ich bin am 4. Mai 1957 in Kirchen/Kreis Altenkirchen geboren. Aufgewachsen bin ich im Dillkreis. In Dillenburg bin ich zur Schule gegangen und habe dort auch mein Abitur gemacht.
Studiert habe ich in Bethel, Tübingen und Marburg und mein Vikariat in Limburg absolviert. Seit 1985 bin ich als Pfarrer tätig. Zuerst in Ober-Erlenbach, dann in Frankfurt- Bonames und die letzten zwölf Jahre als Pfarrer und Seelsorger in einem Altenpflegeheim, dem Bürgermeister Gräf Haus in Frankfurt-Sachsenhausen.
Nach 31 Jahren leben und arbeiten als Pfarrer in Frankfurt, ziehe ich jetzt nach Gießen, um mich noch einmal auf neue Verhältnisse und Herausforderungen hier in der Paulusgemeinde in der Nordstadt einzulassen. Gießen ist mir nicht ganz fremd, denn von 1979 bis 1981 habe ich während des Studiums in Marburg in Heuchelheim gewohnt und damals als Student in einem Projekt in der Margarethenhütte mitgearbeitet. Außerdem arbeitet meine Lebenspartnerin, mit der ich gemeinsam in die Pfarrwohnung eingezogen bin, schon seit 28 Jahren als Pfarrerin im Raum Gießen.

Es ist mir in meiner Arbeit ein wichtiges Anliegen die Botschaft von Gott, der allen Menschen freundlich zugewandt ist, immer wieder neu zu leben und zu buchstabieren. Gerade die letzten Jahre begleitet mich ein Satz von Schwester Karoline Meyer (Christo vive Chile) die es so ausgedrückt hat:
„Niemand braucht etwas zu tun, damit Gott ihn liebt. Dieser Gott liebt uns alle bereits bedingungslos.“

Uns den Herausforderungen unserer Gegenwart in unserem Alltag immer wieder von dieser Perspektive her zu stellen ist mein Anliegen als Pfarrer hier in Paulus. Und das möchte ich gemeinsam mit Ihnen, den Menschen der Paulusgemeinde und mit den Menschen, die hier leben und zu anderen Religionen, Konfessionen gehören, versuchen. Schon immer gehört der Bereich Sport und Bewegung zu meinem Lebensalltag. Selber bin ich nur noch im bescheidenen Rahmen sportlich aktiv. Aber Bewegung und Sport als Ausdruck von bewusstem und verantwortlichen Umgang mit Körper, Geist und Seele ist ein wichtiger Teil meines Lebensgefühls. Deshalb engagiere ich mich seit über 30 Jahren in dem Bereich Kirche und Sport und bin seit 15 Jahren mitverantwortlich für den „Arbeitskreis Kirche und Sport in der EKHN“.
Neben der eigenen Bewegung, wie z.B. Fahrrad fahren und wandern, höre ich gerne Musik und musiziere auch selber gerne. Außerdem ist Lesen eine meiner Leidenschaften.
In den nächsten Tagen und Wochen möchte ich mir Zeit nehmen um die Menschen hier in der neuen Gemeinde und im Dekanat kennenzulernen und gemeinsame Themen und Anliegen des Lebens zu entdecken. Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit mit Ihnen hier in der Paulusgemeinde.

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